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So - nach diesem Kulturschock verliess ich die historische Stätte und
wendete mich gen Norden nach Snagov. Ist das Wandlitz von Rumänien, wo erst die Oberen der Partei saßen und jetzt die Oberen der Wirtschaft/Mafia/Politik sitzen. Wunderschöner See, umgeben von einem Eichenwald. Dort befindet sich auf einer Insel in dem See Dracula´s Grab. Links ist die Kirche zu sehen, in dem seine Gruft liegt. Die eigentlich spannende Frage ist aber, wie kommt man im Winter auf die Insel ??? Reiseführer sagt Ruderboot, was aber flach fällt... |
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Der See war nämlich zugefroren. Nun bekommt man ja schon als 6-jähriger eingebleut: "Geh NIE auf einen zugefrorenen See, du könntest einbrechen." Strömungen unterspülen das Eis, dünne Stellen etc. etc. Also stieg ich sehnsüchtig um den See, bis Vlad auftauchte. Vlad ist Bauarbeiter und managt gerade den Hausbau eines "Lei-Milliardärs". War 10 Jahre in Deutschland und postulierte kurz und präzise: "Quatsch, passiert nix, geh rüber ..." |   | |||||||
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| Ein Weg zu gehen ... | ... immer weiter ... | ... ANGST ... | ... fast geschafft !! | ||||||
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Am Rande bemerkt, das Eis war wirklich dick genug. Nachdem ich wieder zurück war, klopfte ich an der Bauarbeiterbude, wo ich Vlad getroffen hatte. 20 Sekunden später saß ich mit einem Bier in der Linken, einer Zigarette in der Rechten und einem Kaffee auf dem Tisch in der Bude. Vier Bauarbeiter, der erste Kasten "Bergenbier" war leer und nur Vlad konnte deutsch. Trotzdem kann man sich unterhalten, man mag es kaum glauben... |
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In der Kirche liegt Vlad Tepes, der Pfähler (the impaler). Naja, im 15. Jahrhundert war es mit den Gefangenenrechten in Rumänien noch schlecht bestellt. Vlad Tepes ist, wenn ich es richtig verstanden habe, der wahre Dracula. Und er liegt in der besagten Kirche in einem schmucklosen Grab, auf dem nur ein kleines gemaltes Bild steht. Wenn man eine Weile herumsteigt, kommt ein altes Muttchen mit dem Schlüssel und schliesst einem für 10.000 Lei die Kirche auf. |
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Kloster Cernica |
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