Stadtrundgänge

                   
Bukarest galt früher als das Paris des Osten und wird es vielleicht auch einmal wieder sein.

Anfang des 20. Jahrhunderts ging es den Rumänen richtig gut, Grund war schon damals eine boomende Ölindustrie. Die neoklassizistischen Gebäude wurden reihenweise aus dem Boden gestampft. Sofern die Gebäude die schweren Erdbeben 1940 und 1977 und die Bauwut Ceaucescu überlebt haben, kann aus der verbliebenen Altstadt irgendwann ein wunderschönes Viertel werden.
Der Justizpalast Der Sitz einer rumänischen Grossbank




Ausserdem gibt es teilweise gigantische Investmentruinen!
Wenn man vom Justizpalast sich einfach umdreht, sieht man das...



Andererseits weist Rumänien seit 2001 wieder ein gesundes Wirtschafts wachstum auf, was teilweise zu einer unkontrollierten Bauwut führt. Mitten in die Altstadt hat sich ein Finanzcenter sein Glaskasten gepflanzt:


Derzeit ist aber nur die Fassade zu grossen Strassen saniert. Und auch die nur teilweise. Dahinter wird schnell deutlich, dass außer für Ceaucescu´s Bauvorhaben nicht viel Geld übrig blieb...
mit qualmender Schuttonne ...  
Nachtimpressionen: McDonalds ja, Metro nein.

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